Der Fachkräftemangel in der Baubranche.

Längst ist es spürbar geworden: In unserer Branche herrscht Fachkräftemangel. Es stehen also nicht genügend Leistungsträger zur Verfügung, um die freien Stellen geeignet zu besetzen. Insbesondere an Planern/Verkäufern, Bauleitern, Ingenieuren Technikern und Handwerkern mangelt es an allen Ecken und Enden.

Dieses Problem sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn der Fachkräftemangel in Deutschland stellt mittlerweile das größte Geschäftsrisiko für Unternehmen und insbesondere im Baugewerbe dar.

Dies geht auch aus einer Studie der DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) hervor. Laut dieser haben bereits 81% aller Unternehmer der Baubranche das Problem des Personalmangels erkannt. Das ist ein Zuwachs von 60% über den Zeitraum der letzten 9 Jahre. Dabei ist zu erwarten, dass der Fachkräftemangel sich noch weiter verschärfen wird. Das bedeutet einen noch höheren Konkurrenzkampf und steigende Kosten bei der Personalgewinnung.

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Methoden zur Personalgewinnung & -bindung in der Baubranche.

Für Unternehmen, die auch in den nächsten 10 Jahren konkurrenzfähig bleiben und weiterhin wachsen wollen, gibt es nichts Wichtigeres, als sich frühzeitig mit Maßnahmen der Personalgewinnung und -bindung zu beschäftigen.

  • Mitarbeitergewinnung
    Schon die Tatsache, dass der Begriff Mitarbeitergewinnung in den letzten Jahren den Begriff Personalbeschaffung abgelöst hat, spricht Bände. Mitarbeiter (insbesondere Fachkräfte) lassen sich nicht mehr so einfach am Arbeitsmarkt finden, sondern müssen für das Unternehmen gewonnen werden.
  • Personalbindung
    Auch die Personalbindung erhält dadurch einen völlig neuen Stellenwert. Denn die erhöhte Nachfrage am Markt führt zu einer höheren Fluktuation des Personals. Dieser sollte man auf jeden Fall mit geeigneten Personalbindungsmaßnahmen entgegenwirken.

Im Folgenden stellen wir Ihnen daher verschiedene Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung und Personalbindung vor.

Methoden zur Personalbeschaffung.

Die Personalgewinnung bleibt für Unternehmen stets ein aktuelles Thema. Das liegt zum einen an der natürlichen Fluktuation. Mitarbeiter ziehen in eine andere Region, gehen in Rente, beanspruchen Elternzeit oder werden abgeworben. Auf der anderen Seite brauchen wachsende Unternehmen auch immer wieder neue Fachkräfte. Denn nur so ist Wachstum überhaupt zu bewältigen. Unterschieden wird hierbei in zwei grundlegende Bereiche der Personalgewinnung.

Externe Personalgewinnung

Hier werden neue Mitarbeiter für eine offene Stelle angeworben. Die Möglichkeiten, neues Personal zu rekrutieren, waren noch nie so vielzählig wie heute. Klassische Stellenausschreibungen, Messen- und Karriere-Veranstaltungen sind längst nicht mehr die einzigen Wege, um an neue Fachkräfte zu kommen. Gerade das E-Recruiting bietet mit Online-Jobbörsen, Applikationen und Social Media Recruiting völlig neue Chancen.

  • Neue Mitarbeiter bringen neues Know-how in Ihr Unternehmen. So wird die Betriebsblindheit verringert.
  • Veraltete Systeme und Prozesse werden neu geprüft, wodurch die Produktivität gesteigert werden kann.
  • Wenn ein Mitarbeiter mit dem richtigen Leistungsprofil gefunden und eingestellt wird, dann sind die Fortbildungsmaßnahmen gerade am Anfang gering.
  • Auch wenn die Zahl der Recruiting-Möglichkeiten steigt, bleibt die externe Personalbeschaffung zeit- und kostenintensiv.
  • Das Risiko einer Fehlbesetzung ist gegeben. Ob ein neuer Mitarbeiter die erhoffte Leistung bringen kann, zeigt sich erst, wenn dieser im Unternehmen und bei den Mitarbeitern im Team angekommen ist.


Aus diesen Gründen sollte gut überlegt werden, ob vakante Stellen nicht auch intern besetzt werden können.

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Interne Personalgewinnung

Oft lohnt es sich, offene Stellen intern zu besetzen. Damit sich Mitarbeiter im eigenen Unternehmen bewerben können, müssen diese natürlich wissen, dass interne Bewerbungen gewünscht und möglich sind. So kann man zum Beispiel vakante Stellen im Meeting oder Personalgespräch besprechen sowie im Intranet, im Newsletter oder bei größeren Unternehmen in der eigenen Firmenzeitschrift ausschreiben.

  • Man spart deutlich mehr Zeit und Kosten im Vergleich zu einer externen Besetzung.
  • Mitarbeiter aus den eigenen Reihen brauchen weniger Einarbeitungszeit, was die Produktivität steigert.
  • Durch mögliche Aufstiegschancen steigt die Mitarbeitermotivation.
  • Die Mitarbeitervergütung orientiert sich an der betrieblichen Gehaltsstruktur.
  • Die Chancen einer Fehlbesetzung sind deutlich geringer, da das Leistungsprofil des Mitarbeiters besser eingeschätzt werden kann.
  • Die Nachteile sind verhältnismäßig gering. Sobald Mitarbeiter aus den eigenen Reihen aufsteigen, hinterlassen sie auf ihrer bisherigen Position eine Personallücke.
  • Zu beachten ist, dass die interne Besetzung oft nicht das quantitative Problem des Mitarbeitermangels löst.

Methoden zur Personalbindung.

Neben der Gewinnung neuer Mitarbeiter ist es ebenso wichtig, Personal langfristig im Unternehmen zu halten.  Denn verlässt ein Mitarbeiter die Firma, schadet dies oft doppelt: Zum einen geht Know-how verloren – zum anderen kann dieses im schlimmsten Fall einem direkten Mitbewerber zugutekommen.

Wenn die Personalbindung vernachlässigt wird,

  • dann sinkt die Produktivität, da neue Mitarbeiter erst eingearbeitet werden müssen.
  • verschlechtert sich das Arbeitsklima und die Fluktuation steigt.
  • steigen die Kosten.
  • können sich die Gehaltsstrukturen und die Zusammenarbeit durch neue Mitarbeiter verändern.

Um Fachkräfte wirksam an Ihr Unternehmen zu binden, gibt es zwei geläufige Vorgehensweisen.

Gießkannenprinzip zur Mitarbeiterbindung.

Personalbindungsmaßnahmen nach dem Gießkannenprinzip sind solche, die allen Mitarbeitern in gleichem Maße zugutekommen.

Einige Beispiele sind:

  • Teamevents
  • flexible Arbeitszeiten & Homeoffice
  • eine Grundversorgung aus Wasser, Obst, Kaffee im Büro
  • Betriebssport
  • Vergünstigungen durch den Arbeitgeber

Der Nachteil beim Gießkannenprinzip ist schlicht der, dass sich nicht jeder einzelne Mitarbeiter von einer getroffenen Personalbindungsmaßnahme angesprochen fühlt.

Selektives Prinzip zur Mitarbeiterbindung.

Das selektive Prinzip hingegen richtet sich an einen oder mehrere ausgewählte Mitarbeiter. Anders als beim Gießkannenprinzip kann man hier auch auf spezielle Wünsche des Einzelnen eingehen – zum Beispiel einen Firmenwagen. Hier ist ein sehr bedachtes Vorgehen wichtig. Zuwendungen an bestimmte Mitarbeiter zeigen, dass nicht jeder im Unternehmen den gleichen Wert besitzt. Zwar können so wichtige Mitarbeiter gezielter ans Unternehmen gebunden werden – doch auch das Arbeitsklima könnte einen erheblichen Schaden davontragen.

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Wie BAUMEISTER-HAUS seine Partner unterstützt.

Auch für uns bei BAUMEISTER-HAUS hat das Finden, Führen und Halten qualifizierter Fachkräfte einen sehr hohen Stellenwert. Da die Anforderungen an den Arbeitgeber hier in den letzten Jahren gestiegen sind und der Fachkräftemangel sich weiter zuspitzt, ist es für uns von oberster Priorität, sinnvolle Lösungen zu finden.

1. Unterstützung durch Erfahrungsaustausch und Best Practices von den Besten der Besten unter den Partnerunternehmen.

Wir tauschen unsere Erfahrung transparent aus. Bei BAUMEISTER-HAUS steht die Unterstützung jedes Partners im Vordergrund – hier gibt es kein Konkurrenzdenken. Herausforderungen der täglichen Arbeit werden in der Gemeinschaft besprochen und gelöst. Die gebündelte Erfahrung führt so häufig zu überraschend schnellen und einfachen Lösungen.

2. Weiterbildungsmöglichkeiten in der BAUMEISTER-HAUS Akademie.

Immer auf dem neuesten Stand: Neben Themen wie Mitarbeiterbindung, -gewinnung und -motivation finden Sie Schulungen zu Unternehmensführung, Recht, Digitalisierung, Vertrieb, Marketing, Bautechniken und aktuellen Themen. Damit steht unseren Partnern und ihren Mitarbeitern ein umfassendes Wissensspektrum zur Verfügung.

3. Unterstützende Best Practices von Spezialisten aus dem Personalmarketing.

Da gerade die Personalbeschaffung und -bindung wichtige Themen sind, bekommen Sie zusätzlich von BAUMEISTER-HAUS die Möglichkeit, sich von Spezialisten des Personalmarketings beraten zu lassen.

Hier erfahren Sie zum Beispiel:

  • Wie sich die Arbeitgeberattraktivität steigern lässt.
  • Wie Sie die Kosten für Recruiting-Prozesse gering halten können.
  • Wie Sie die Bekanntheit Ihres Unternehmens steigern werden.
  • Wie Sie die Mitarbeiterbindung stärken können.
  • Wie Sie die Fluktuation in Ihrem Unternehmen gering halten.

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